Donzdorf – Atlantik – und zurück

 

Kurztrip Donzdorf-Atlantik

für den Herbst 2010 haben wir, Werner Hahn und Werner Freudigmann, uns entschlossen, mal wieder von Donzdorf aus über ganz Frankreich hinweg zum Atlantik zu fliegen.

Diesmal solle es die „Königs-Route“ sein, nämlich durch das Loiretal mit den märchenhaften Schlössern.

Wir haben das Super-UL-Flugzeug vom Typ DYNAMIC von W.F., das locker eine Reisegeschwindigkeit von rund 230 km/h bringt, am 11. September 2010 morgens um 8:00 Uhr „gesattelt“.

 
Den obligatorischen Flugplan hatten wir bereits tags zuvor bei LANGEN aufgegeben. Gleich nach dem Start in EDPM haben diesen dann per Funk aktiviert, damit alles seine Ordnung hat. Mit 110 kt ( über 200 km/h) ging es nun nach Frankreich.
Unsere Schoßbesichtigungen fingen an bei SELLES sur Cher, (Cher ist unweit der Loire) und führte uns dann über CHAMBORD, CHAUMONT, CHENONCEAU, SAUMUR, USSE um nur einige der etwa 40 Schlössern zu nennen, von denen wir rund ein Viertel abflogen. 
Zu unserem Etappenziel QUIBERON, flogen wir nördlich an NANTES vorbei, dann waren es nur noch wenige Minuten.
In dem malerischen Städtchen QUIBERON bekamen wir ein einfaches, aber preiswertes Hotel. 
Bei dem anschließenden Bummel über die Strandpromenade habe ich in einem Strandlokal meine wohl besten Lachs/Muscheln-Kombination seit Jahrzehnten gegessen. 
Das werde ich in den nächsten Jahren sicherlich nochmals geniesen können. 
Am nächsten Morgen flogen wir bereits wieder in Richtung Heimat.
Aber nicht bevor wir die tolle Insel „Belle Ille“ umkreisten, über die berühmte Brücke bei Noirmoutier flogen… 
…und einen kurzen Abstecher auf die Insel „Ille de Yeu“, die etwa 30 km im Atlantik in der Höhe von NATES liegt, zu machen. Alle in strahlendem blau gelegen und Sonne pur. 
Auf dem Rückflug über dem Festland wurde leider die Sicht immer schlechter. So entschlossen wir uns, auf dem kleinen Platz „le Blanc“ zu einer Sicherheitslandung. Da sich das Wetter während unserer dreistündigen Zwangspause gebessert hatte, flogen wir die restlichen 90 Minuten problemlos zurück nach EDPM.

Als sehr nützlich hat sich hierbei das iPhone eines französischen Fliegerkollegen bewährt, auf dem wir bei einem Wetter-App die Niederschlags-Richtung sauber erkennen konnten und so unseren sicheren Heimflug absolvierten. 

Sowas wird meine nächste Anschaffung sein.

Werner Hahn
c/o Sigi