Marcus und Ellen Keefer flogen mit der FK 14 zur Ostsee und zurück

 

Nach unserem Flugtag 2016 war weiterhin für mehrere Tage beständiges Hochdruckwetter angesagt. Eine gute Gelegenheit, gemeinsam mit meiner Tochter Ellen einen schon länger geplanten “Deutschlandflug” mit unserem Vereins-UL, der FK 14 in die Tat umzusetzen.

Unsere Reise ging am 30. August mit Start um 10.24 h von Donzdorf über Rothenburg ob der Tauber, Bamberg und Kulmbach nach Zwickau.

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Dort machten wir eine Zwischenlandung und tanken etwa 30 l Sprit nach. Der freundliche Flugleiter Mario gab uns einen Tipp, wo wir in der Nähe etwas zu Essen bekommen konnten. Von Zwickau aus ging es um 13.42 weiter.

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In der Nähe von Dresden überquerten wir die Elbe ….

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….und flogen über die Oberlausitz und deren Braunkohle – Tagebaugebiete Richtung Nordosten. Als wir die Oder, welche die Grenze zu Polen bildet, erreicht hatten, folgten wir deren Verlauf in Richtung Norden. Bei Pasewalk kam das Stettiner Haff in Sicht. Mittlerweile war es schon deutlich nach 16.00 h und langsam plagten uns wieder Hunger und Durst. Gegen 17.00 h meldeten wir uns bei Stralsund Info. Wir bekamen die Bahn 23 zugeteilt. Das Endteil ging mit Seitenwind über gefühlt 20 m hohe Bäume auf die Grasbahn.  Müde, aber auch voll von Eindrücken und glücklich über den guten Flug stiegen wir aus. Wir durften noch tanken, der Sprit war eben frisch eingetroffen. Den Abend verbrachten wir im Hafen von Stralsund mit Abendessen und ein wenig Sightseeing. Am nächsten Morgen schauten wir bei einer guten Tasse Kaffee im Gärtchen des Fliegerkasinos die Karten für die Rückreise durch. Nach dem Start ging es zunächst nochmals nach Norden, denn wir wollten uns die Insel Rügen anschauen.

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Der Kreidefelsen bei Kap Arkona war dann der nördlichste Punkt unserer Reise. Von hier folgten wir der Küstenlinie Richtung Südwesten. Hiddensee, Darß, Rostock, Kühlungsborn. Bei Wismar änderten wir den Kurs nach Süd und verließen die Ostsee. Über Schwerin und die Ebenen der Altmark ging es nach Stendal-Borstel. Der ehemalige Militärplatz hat eine fast 2000 m lange Betonbahn. Wir tankten nochmals 37 l nach.

An der Tankstelle standen wir Nase an Nase mit einem anderen zweisitzigen Flugzeug, einer Pilatus PC 9B.11-pilatus-pc-9b-kDie beiden Piloten waren auf dem Weg zur Arbeit, einer Zieldarstellung für die Bundeswehr. Arbeitsplätze gibt es…! Von Stendal aus flogen wir über Magdeburg und Jena weiter nach Süden. Bei Coburg ging es über den Frankenwald und über Rothenburg zurück nach Donzdorf, wo wir um 17.43 h landeten.

Text und Bilder: Marcus Keefer