Um 21:30 am Sonntagabend machte jemand die Warmhaltebox mit dem restlichen Leberkäse auf – Feierabend! Das meiste war abgebaut und alle Flugzeuge waren wieder in der Halle. Zuvor hatten gut 150 Helfer zwei, manche davon drei Tage gearbeitet um die diesjährigen Flugtage der Fliegergruppe Donzdorf auf dem Messelberg zu stemmen. Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend, wie die einzelnen Teile des „Organismus Fliegergruppe“ fast autonom und automatisch an den verschiedenen Ecken des Flugtags arbeiten und daraus dann diese tolle Veranstaltung erwächst. 

Die Flugtage im vergangenen Jahr waren die wohl erfolgreichsten aller Zeiten. Und dieses Jahr war am Sonntag tatsächlich noch etwas mehr los! Die Optimierungen, die wir im Nachgang des letzten Jahres umgesetzt haben sorgten dafür, dass die Wartezeiten zu Peakzeiten trotzdem etwas kürzer waren. 

Eröffnet wurde der Samstag durch die Vereinsflieger-Formation, die vorher eine Runde über die Dörfer geflogen war, um auf den Flugtag aufmerksam zu machen. Dann stand der Samstag primär im Zeichen der Modellflieger. Neben 3D-Kunstflugmaschinen und Sportjets waren die Highlights wieder der sechs Meter lange Starfighter, die beiden PC-21 Turboprops sowie – neu dieses Jahr – die wunderschöne turbinengetriebene Bell 212. Der Segelkunstflug des Modell-Fox war fast nicht von dem der echten B4 zu unterscheiden, mit der Oliver Patek zum Tagesausklang Dämmerungskunstflug gezeigt hat.

Am Sonntag mussten wir etwas improvisieren, denn drei Flugzeuge konnten wegen technischer Probleme nicht fliegen. Die MX2 von Michael Zacherl hatte Probleme mit der Batterie, die Zlin 526 von Michael Bär hatte Probleme mit der Spritversorgung, und an einer der beiden PA-18 der Formation gab es einen Defekt an den Klappen. Das Programm war aber trotzdem begeisternd: Steffen Keppler und Petra Unger zeigten mit der großen und der kleinen Pitts starken und lauten Motorkunstflug, Oli Patek begeisterte durch lautlosen Segelkunstflug mit seiner B4, Heinz Brem zeigte mit seiner Zlin 526 ASM eleganten Motorkunstflug und Matze Hörber brachte Warbird-Feeling mit der gelben T-6. Gegen Abend gab’s auch noch Fallschirmsprünge des Fürstenberg-Teams zu sehen. Und das Static Display des SAR-Hubschraubers aus Niederstetten war den ganzen Tag von Gästen umlagert.

An beiden Tagen waren die Rundflugmaschinen des Vereins sowie der Goldhover-Hubschrauber unterwegs. Mehrere Hundert von Euch haben die Gelegenheit genutzt, sich die Gegend von oben anzuschauen. Übrigens: das geht nicht nur am Flugtag, sondern auch im Rest des Jahres.

Jetzt,, wo der Trubel vorbei ist sammelt der Vorstand Feedback, damit wir nächstes Jahr noch ein bisschen besser werden. Der Pressreferent wühlt sich durch tausende Fotos (die dann bald hier auf der Webseite auftauchen werden). Und unser Orga-Team freut sich darauf, mal ein paar Monate nix mit „Flugtag“ zu tun zu haben.

Zum Schluss nochmals herzlichen Dank unsere Sponsoren und die vielen Helfer, sowohl die vom Verein als auch die von den Modellfliegern und von den Drachen- und Gleitschirmfliegern. Vor allem an die, die die „dunklen“ Jobs in der Halle hatten und wenig von der Flugshow mitbekommen haben. An die Piloten – von Modellen und echten Flugzeugen – sowie die Regie und den Tower für einen reibungsfreien und flüssigen Flugbetrieb. Unser Dank gilt auch der Bundeswehr, dass sie die Bereitschaft von Rescue 63 am Sonntag auf den Messelberg verlegt haben. An DRK und Feuerwehr, ohne die eine solche Veranstaltung unmöglich wäre. Und an Euch alle die ihr uns besucht habt. Wir hoffen, ihr freut Euch schon mit uns auf 2027.

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