Beim Streckensegelflug geht es darum, möglichst weit zu fliegen — ohne Zwischenlandung. Dabei muss man Thermik effektiv ausnutzen in dem man möglichst ideal in Aufwinden kreist, und zwischen den Wolken mit bis zu 200 km/h vorfliegen, je nach Leistungsfähigkeit des Flugzeugs und der Güte des Wetters. Damit der Flug im dezentralen Wettbewerb gewertet wird, darf er maximal um 5 Wendepunkte führen; wenn man ein ungefähr gleichseitiges Dreieck fliegt gibt’s noch mehr Punkte. 500 km am Sonntagnachmittag sind kein Problem, 700 oder 800 km werden mehrmals im Jahr geflogen, auch (fast) 1.000 km sind in Südddeutschland bei sehr gutem Wetter nicht unmöglich. Die “Rennstrecken” führen uns dabei über die schwäbische und fränkische Alb, über Schwarzwald, Odenwald und Röhn in den Thüringer und Bayerischen Wald. Ein ausführliches Gespräch mit Alexander Müller, einem der besten Streckenflieger der Welt, findet sich in Episode 260 vom omega tau.

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